Faire Einrichtung: Lieferkettengesetz für DfM-Mitarbeitende erläutert

17. November 2022

Wer auf diese Auszeichnungen beim Einkauf achtet, trägt etwas bei zum Umweltschutz und besseren Arbeitsbedingungen

Was passiert beim Lieferketten-Sorgfaltspflichten-Gesetz? Das erläuterte Ralf Häußler vom DiMOE – Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung für DfM-Mitarbeitende in einer kurzen online Schulung. Von der Theorie zur Praxis verschaffte der engagierte Pfarrer einen guten Überblick auf das Zusammenspiel von UN-Menschenrechtskonvention, neuer Gesetzgebung und Sorgfaltspflicht der Unternehmen.

"Jeder Deutsche hat 40 Sklaven", zitiert der Referent eine Auswertung. Denn die Menschen, die unsere alltäglichen Konsumartikel produzieren, sind oft großen Umwelt- und Gesundheitsbelastungen sowie Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Um das zu ändern, kann jede und jeder etwas tun: auf den Grünen Knopf achten beim Einkauf von Textilien, fair gehandelte Bananen kaufen oder vielleicht sogar das nächste Handy als Fairphone auswählen. Es ist wichtig, die Themen nicht nur Schwarz-Weiß zu diskutieren sondern einen Anfang zu machen.

Dienste für Menschen machte diesen Anfang schon vor 12 Jahren mit dem ausschließlichen Einkauf von fair gehandeltem Kaffee - und das sind mittlerweile rund 144.000 Kilogramm. Die Schreibwaren und Büroartikel werden seit vielen Jahren ausschließlich bei einem Lieferanten eingekauft, der Umwelt- und Sozialstandards beachtet. Und die wärmenden Fleecejacken für Mitarbeitende im Winter 2022 kommen von einem nachhaltigen Hersteller.

33 Mitarbeitende nutzten diese Fortbildung, die Dienste für Menschen als Faire Einrichtung kostenlos erhält.