Vernetzung der Praxisanleiter*innen in Sachsen

14. Oktober 2020

Das Anleitertreffen selbst fand digital statt - wie auch das Lernen immer digitaler wird

Die neue generalistische Pflegeausbildung ist derzeit "das" Thema. Das erste digitale Treffen der 12 Praxisanleiterinnen und -anleiter in den sächsischen Pflegestiften von Dienste für Menschen vertieft also zunächst den Blick auf Struktur und Rahmenbedingungen der Ausbildung bei DfM. Die Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann ist neu aufgestellt - verschiedene "Lernorte" sind im Boot, die Stundenverteilung, Ausbildungsinhalte und Kompetenzbereiche müssen koordiniert werden.

Die DfM-Pflegestifte in der Bleichstraße und im Oberland, in Seifhennersdorf, Löbau und Görlitz sind mit 40 bis 120 Bewohnerinnen und Bewohnern unterschiedlich groß und auch verschieden ausgestaltet: Hier gibt es einen Demenzbereich, dort einen Therapeuten, in Görlitz einen ambulanten Dienst. Eine gute Vernetzung der Anleiterinnen und Anleiter bietet den derzeit 19 Auszubildenden also ein deutliches Plus.

Ein weiteres Fazit des Vernetzungstreffens: Die Praxisanleitung wird künftig anspruchsvoller. Reflektieren mit Auszubildenden üben, Leistungseinschätzungen erstellen und Arbeitsaufgaben entwickeln – die Vorbereitungen laufen. „Wir freuen uns auf unsere neuen Auszubildenden“, sagt Praxisanleiter Peter Kliemt aus Görlitz. "Wir bleiben dran!"