Tagungsthema Sucht

04. Dezember 2020

Die Herbstklausur als Zoom-Konferenz - die Kompetenz von Sascha Lutz, Geschäftsführer Diakonisches Werk Göppingen, wird digital transportiert

Suchtprävention ist eine gesellschaftliche Aufgabe - zeigt der Blick über den Tellerrand

"Ich weiß, dass betriebliche Suchtprävention wirksam ist", fokussiert Sascha Lutz, Experte zu den Themen Sucht, Suchtberatung und Glücksspielsucht auf der Herbstklausur von Dienste für Menschen. DfM stellt sich mit Handlungsregeln, Schulungsangeboten und einer fachkundigen Ansprechpartnerin dem Thema: Gabriele Zängler, seit 23 Jahren im Unternehmen tätig und im Pflegestift Waiblingen ansässig, ist die "Betriebliche Ansprechpartnerin für Suchtprävention-BASP".

„Wie und wann spreche ich Personen an, bei denen ich eine Suchproblematik vermute?“, ist eine Frage von Führungskräften. "Das ist gar nicht so einfach, aber es gibt dazu eigentlich keine Alternative", antwortet der Experte aus Göppingen. "Denn zu einer Sucht gehört per Definition immer auch das Zerstörende, das schlussendlich auch im beruflichen Umfeld zum Tragen kommt." Die Suchtprävention steht daher im Vordergrund des betrieblichen  Engagements und ist vielfältig: Positive Rückmeldung auf die Arbeitsleistung geben, auf die Balance achten, auch mal einen Waldspaziergang vorschlagen. "Betrachten was geht und nicht das, was nicht geht", ermutigt Seelsorgebeauftragte Iris Ebensperger abschließend.

Rund 70 Leitende aus Pflege, Hauswirtschaft und Verwaltung haben sich erstmalig in virtuellen Räumen zusammengefunden, um im Rahmen der Herbstklausur alte und neue Süchte, deren Entstehung und Begegnung auch und gerade in Corona-Zeiten als Arbeitgeber zu beleuchten. 

Kontakt zur "Betrieblichen Ansprechpartnerin für Suchtprävention" bei Dienste für Menschen:

Gabriele Zängler

07151 20 00-11

GZaengler@udfm.de