„Wir sind Diakonie, damit ...“

20. November 2017

Gibt die Diakonie den Wurzeln des DfM-Baumes den Halt?

Die Herbstklausur von Dienst für Menschen hat in diesem Jahr das „Diakonische Profil“ zum Thema. 70 Leitungskräfte aus den neun DfM-Regionen treffen sich im Pflegestift Waiblingen, um unter professioneller Anleitung miteinander an der Profilbildung zu arbeiten.

„Warum geht es Ihnen gut mit Ihrem Träger?“, fragt Gastdozent Professor Ralf Evers etwas überraschend zum Veranstaltungsauftakt - die versammelten Führungskräfte beeindrucken den externen Berater mit der lebhaften Begegnungskultur. Es folgen inhaltliche Impulse durch eine Podiumsdiskussion und einen Fachvortrag.

Zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter wird die Frage formuliert, ob der Samariter für die Diakonie stehe oder etwa die Herberge mit dem Herbergsvater? Letztere bieten dem Hilfesuchenden professionelle Unterstützung gegen ein Entgelt. Das machen neben der Diakonie auch viele andere. Einen interessanten Hinweis erhalten die Teilnehmer unter dem Stichwort „Wir sind Diakonie, ...“. Stellt man zunächst die Ziele in den Vordergrund, kann man diesen Satz mit „Wir sind Diakonie, damit ...“ vervollständigen und kommt zu neuen Sichtweisen. In mehreren Arbeitsgruppen ermitteln die Teilnehmer auch „Profilkerne“ von DfM. Diese Kerne zu beleben und mit aktiven Verben zu ergänzen wird als Hausaufgabe formuliert.

Die Herbstklausur fand an einem unternehmensgeschichtlich bedeutsamen Ort statt: Vor 50 Jahren gründeten Waiblinger Bürger das erste Feierabendheim und damit die Basis für den diakonischen Träger Dienste für Menschen von heute.