Was ist ein Vorschlag - und wie können andere davon profitieren?

25. Oktober 2018

Stephan Kothe, Regionalleitung Sachsen, Gertrud Lorentz, GMAV und Etta Brumm, Regionalleitung Nordschwarzwald prüfen die eingehenden Vorschläge

Auf Einladung der Kommission für das Innerbetriebliche Vorschlagswesen treffen sich 20 Multiplikatoren zum Austausch in Esslingen. Bereits 1994 kam die Idee auf, Vorschläge von Mitarbeitenden aufzunehmen und wo möglich umzusetzen.

Bei DfM wurde ein System erarbeitet, das eine transparente Bewertung eingehender Vorschläge erlaubt. Dies hat sich seit 1997 bewährt. Seitdem sind 160 Vorschläge eingegangen, wobei die Zahl der Vorschläge in den letzten 5 Jahren zunahm.

Regionalleitung Etta Brumm, die von Beginn an dabei ist, stellte den Multiplikatoren das System vor. Dieses ist in einer Dienstvereinbarung verschriftlicht. Eingehende Vorschläge werden von einer Kommission bewertet. Diese ist paritätisch besetzt aus 2 Vertretern der Leitungsebene (Regionalleitungen) und 2 Mitgliedern des GMAV-Vorstandes. Das Gremium ist unabhängig in seiner Arbeit.

Die Bewertung der Vorschläge erfolgt Quartalsweise. Die Ergebnisse und die Art der Anerkennung mit Gutschein oder Prämien werden den betreffenden Mitarbeitenden durch die Kommissionsmitglieder mitgeteilt.

Aktuelle Vorschläge werden regelmäßig der Geschäftsführung und den Leitungsgremien vorgestellt. Die Umsetzung der Vorschläge wird von den jeweils Verantwortlichen geprüft und ggf. eingeleitet. Die Einstiegsschwelle für das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen soll möglichst niedrig sein. Jede Einrichtung benennt einen Multiplikator. 

In der Diskussion wurde klargestellt „was ein Vorschlag ist“ und welche Mitteilungen eher eine Mängelrüge, eine Beschwerde oder eine Fehlermeldung darstellen. Manches kann, je nach Betrachtungsweise, auch in mehrere Kategorien eingeordnet werden. Wichtig bleibt, Mitarbeitenden die Möglichkeit zu bieten Ideen anzubringen, diese ernsthaft zu prüfen und wo immer möglich auch umzusetzen – nach dem Motto: „Ideen sichern Qualität – Qualität sichert Ideen.“

Das Vorschlagswesen deckt sich mit den Anforderungen des EMASplus-Verfahrens - hier werden Beteiligungsmöglichkeiten eingefordert.