Strom, Wasser oder Wärme - Wie hoch ist der Verbrauch?

02. Dezember 2016

Dienste für Menschen wertet jährlich die Energie- und Wasserverbräuche als "Ökokennnzahlen" aus

Hier wird frisch gekocht - also Strom und Wasser verbraucht. Spülmaschine, Kühlraum, gut beleuchtete Arbeitsplätze für das Küchenteam - da kommt so einiges zusammen. Traditionell erfasst Dienste für Menschen für Pflegeheime, Wohnstifte und ambulante Dienste

  • den Stromverbrauch,
  • den Verbrauch an Wärmeenergie,
  • den Wasserverbrauch,
  • den Energieverbrauch für PKW,

und fasst diese Daten in den „Ökokennzahlen“ zusammen.

Mehr Bewohner bedeuten mehr Betrieb in der Küche - und mehr Strom-, Wasser- und Wärmeverbrauch im gesamten Haus. Die „Belegung“ wird deshalb für die Auswertung mit dem Verbrauch in Beziehung gesetzt. Weiterhin gibt es mildere und kältere Jahre. Der Verbrauch an Wärmeenergie wird also mit einem sogenannten „Klimafaktor“ vergleichbar gemacht und zwar regional nach dem Bundesland, in dem die Einrichtungen sind.

„Es lohnt sich in jedem Fall, die Verbrauchswerte genauer anzuschauen. Wir werten seit 10 Jahren unsere Ökokennzahlen aus und konnten einiges damit verbessern,“ betont Bernhard Udri, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei DfM.

Die großen Verbrauchseinsparungen lagen in den ersten Jahren der Analyse der Ökokennzahlen, jetzt geht es um das „halten“ und um die neu hinzu gekommenen Häuser. Seit 2015 schreibt der Gesetzgeber Unternehmen vor, „das Potenzial für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren“ und ein Energie-Audit anfertigen zu lassen. Dienste für Menschen muss dieses Audit nicht durchführen, denn die EMAS-Ökokennzahlen sind dafür anerkannt. Die Ökokennzahlen lohnen sich jetzt also doppelt.

Auszug Ökokennzahlen 2015 Dienste für Menschen gesamt:

- 66% Ökostromanteil
- 31% Strom aus hoch effizienten Blockheizkraftwerken
- 630 MWh Wärmeenergie (bereinigt) eingespart
- 3.770 m3 weniger Wasser verbraucht

Kontakt und Informationen bei:
Bernhard Udri, Nachhaltigkeitsbeauftragter
BUdri@udfm.de