Regionale Lebensmittel, Jobticket, auskömmliche Preise - EMAS-Ziele 2028 am Start

20. April 2018

Auf dieser EMAS-Klausur geht es um die Zukunft und trotzdem wird es konkret. Die regionalen EMAS-Teams sind in großer Zahl im Esslinger Festsaal versammelt und besprechen die Aufgaben für die nächsten 10 Jahre: 6 EMAS-Ziele, 30 Unterziele, 56 übergeordnete Maßnahmen und 81 konkrete Maßnahmen hat die Nachhaltigkeitsbeauftragte Sabine Kutschus dabei.

Dazu ein Beispiel: Zum Nachhaltigkeitsziel „Personalbindung“ zählen das Unterziel „Attraktive Arbeitsbedingungen“ und die Maßnahme „Mobilitätsförderung und Verkehrsanbindung“. Zur konkreten Umsetzung wird den EMAS-Teams vorgeschlagen, für ihre Einrichtungen Jobtickets und Carsharing zu prüfen.

Woher kommen diese vielen Vorschläge? Vor einem Jahr bearbeiteten 70 Mitarbeitende die Frage, wie es im Jahr 2028 bei Dienste für Menschen in Bezug auf die Nachhaltigkeit aussehen könnte. Die Ideen, die dabei entstanden, wurden den drei EMAS-Säulen Ökologie, Soziales und Ökonomie zugeordnet. Die Geschäftsführung prüfte, sortierte und bewertete die Ideen, die jetzt Teil des EMAS-Verbesserungsprogrammes sind.

Nun sind alle Mitarbeitenden, vertreten durch die EMAS-Teams, aufgefordert, die Umsetzung zu begleiten.

Dass EMAS funktioniert, betont auch das Auditteam, welches zwischen Januar und März 2018 in den 21 Einrichtungen von DfM vor Ort war. „Insgesamt läuft das EMAS-System gut. Bei der Einhaltung von Gesetzen oder der Arbeitssicherheit haben wir so gut wie keine Abweichungen oder Empfehlungen ausgesprochen,“ bestätigt die Nachhaltigkeitsbeauftragte. Und so sehen die örtlichen EMAS-Beauftragten den aktuellen Stand:

  • die EMAS-Instrumente Auditkatalog, Kurzbefragungen, Beschwerde- und Fehlermanagement bewerten die EMAS-Teams positiv,
  • der Auditfragen-Katalog hilft dem EMAS-Team vor Ort und gibt einen "Fahrplan" vor,
  • die Kundenbefragung hilft, Verbesserungspotentiale zu erkennen und die Dinge, die gut sind (Lob seitens der Kunden) zu erkennen,
  • die internen Audits bringen DfM voran, da Probleme identifiziert werden können und dies bis zu einem gewissen Grad vor Betriebsblindheit schützt.