Regionalgespräche und neuer Auditkatalog - EMAS Klausur

24. September 2018

Die EMAS-Beauftragten erlebten Vielfalt in der Pflanzenwelt

Ein Vortrag über Abwasserreinigung, ein Besuch in den Gewächshäusern oder im Park der Universität Hohenheim - das ist das Rahmenprogramm für die EMAS-Klausur mit fast 40 Teilnehmenden aus den DfM-Einrichtungen. Die Nachhaltigkeitsteams von Dienste für Menschen sind zusammengetroffen, um die geplanten Neuerungen für das Jahr 2019 zu besprechen. "Es gibt die 10-Jahresziele und Dinge, die man ganz schnell erledigen kann", erläutert Geschäftsführer Peter Stoll.

Die Neuerungen sollen dabei unterstützen. Beispielsweise das Regionalgespräch, das Teil des Audits sein wird und in welchem die ganze Region Maßnahmen zur Erreichung der EMAS-Ziele formulieren kann. Neu gegliedert ist der Auditkatalog, der jetzt acht Bereiche umfasst. "Hier ist die Bewertung der Chancen- und Risiken vorgesehen, so dass festgehalten wird, ob eine Sache verändert werden muss oder kann", betont die Nachhaltigkeitsbeauftragte Sabine Kutschus. "Chancen und Risiken sind nun systematisch zu erfassen, zu dokumentieren und in der Zielfindung sowie in der Maßnahmenplanung zu berücksichtigen."

Woher kommen eigentlich die 10-Jahresziele? Vor einem Jahr bearbeiteten 70 Mitarbeitende die Frage, wie es im Jahr 2028 bei Dienste für Menschen in Bezug auf die Nachhaltigkeit aussehen könnte. Die Ideen, die dabei entstanden, wurden den drei EMAS-Säulen Ökologie, Soziales und Ökonomie zugeordnet.

Ein Beispiel: Zum Nachhaltigkeitsziel „Personalbindung“ zählen das Unterziel „Attraktive Arbeitsbedingungen“ und die Maßnahme „Mobilitätsförderung und Verkehrsanbindung“. Zur konkreten Umsetzung wird den EMAS-Teams vorgeschlagen, für ihre Einrichtungen Jobtickets und Carsharing zu prüfen.

Jetzt geht es weiter mit der Umsetzung.