Manchmal sind es spontane Ideen, die unsere Welt verbessern – Innerbetriebliches Vorschlagswesen bei Dienste für Menschen

05. Mai 2017

Regionalleitung Frank El-Banany übergibt eine Urkunde mit herzlichen Glückwünschen an Dorothea Ruzek. Die Mitarbeiterin bei Dienste für Menschen (DfM) hat einen sehr gut ausgearbeiteten Vorschlag zu PC-Programmen, den üblichen Abkürzungen und der Sprache bei DfM eingereicht.

Immer wieder vergeben wir eine solche Urkunde und freuen uns darüber. Denn es zeigt, dass unsere Mitarbeitenden sich engagiert einbringen, mitdenken und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsabläufe machen, so Etta Brumm, die in der Entscheidungskommission sitzt. Prämien in Form von Gutscheinen gab es in letzter Zeit mehrere für kleine technische Verbesserungsvorschläge z.B. zum Handyempfang, Videokonferenzen oder zur EMAS-Einarbeitung.

Am innerbetrieblichen Vorschlagswesen können sich alle Mitarbeitenden beteiligen. Es beruht auf einer Vereinbarung zwischen Dienste für Menschen und der Gesamtmitarbeitervertretung. Über Annahme oder Ablehnung eines Vorschlages entscheidet eine Kommission nach einem festgelegten Bewertungssystem. Bei Vorschlägen die mit einem Gutschein prämiert werden, liegt eine Karte bei. Für Vorschläge, die mit einer Geldprämie belohnt werden, gibt es eine Urkunde.

Vorschläge, die in der Vergangenheit ausgezeichnet wurden, sind zum Beispiel:
• Block und Schreibutensilien für die Kurzzeitpflege
• Gedenkstein im Garten des Pflegestiftes Bleichstraße
• Rezeptgebührenbefreiung mit Kennzeichnung auf der Chipkarte
• Einsatz von elektronischen Heizthermostaten

Es müssen nicht immer die großen Veränderungen sein, auch mit kleinen pfiffigen Ideen hat schon mancher Vorschlag von Mitarbeitenden zur Verbesserung der Arbeits- und Pflegesituation beigetragen. Mitarbeitende von Dienste für Menschen sind aufgerufen, sich am innerbetrieblichen Vorschlagswesen zu beteiligen. In allen Einrichtungen gibt es Multiplikatoren, die gern behilflich sind, wenn es darum geht, einen Vorschlag weiter zu leiten. Das Vorschlagswesen ist aber bewusst niedrigschwellig angelegt. Ein formloser Vorschlag genügt. Die Bewertungskriterien orientieren sich an Kundenzufriedenheit, Leistungssteigerung und Qualitätsverbesserung. Innovation für das Unternehmen, Arbeitserleichterung, Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz sind weitere Berechnungsfaktoren. Hinzu kommt bei der Bestimmung der Prämie ein persönlicher Faktor, der umso höher ist, je geringer das Grundeinkommen.

Etta Brumm, Regionalleitung aus Birkenfeld war von Anfang an in der Kommission dabei. Seit 1997 gibt es das Vorschlagswesen, so erinnert sie sich. Seitdem sind 126 Vorschläge bearbeitet, 5.500 Euro Prämien ausbezahlt worden, 600 Euro in Form von Gutscheinen.

„Wir sitzen in der Ideen Box“, meint Andreas Schmid, denn sowohl er wie auch seine Kollegin haben Vorschläge eingereicht, die prämiert wurden. Der Multiplikator wirbt dafür, dass auch andere Abteilungen die Chance zum Vorschlagswesen nutzen. Manchmal sind es spontane Ideen, die unsere Welt verbessern.

Hier geht es zum Vorschlag:
Vorschlag@udfm.de