In drei Schritten zu mehr Nachhaltigkeit

31. Dezember 2019

Die Sozialwirtschaft übt Nachfrage aus - und kann sich dafür nachhaltige Standards setzen

Konzepte zur Förderung von Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft sind gesucht. Als Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Dienste für Menschen beschreibt Sabine Kutschus die erforderlichen Schritte:

"Zwölf Jahre praktische Erfahrung bei Dienste für Men­schen mit dem zertifizierten Nachhaltigkeitsmanagement EMASplus zeigen die Wege zu mehr Nachhaltigkeit auf: Erstens Standards vorge­ben und deren Umsetzung einfordern, zwei­tens klare Ziele formulieren und konkrete Maßnahmen daraus ableiten, drittens alle Mitarbeitenden und Berufsgruppen in der Umsetzung definierter Maßnahmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit mitneh­men.

Im Netzwerk »Nachhaltigkeit@Diakonie« setzen wir uns für systemische Standards ein, an denen sich Organisationen orien­tieren können. Dazu zählen langfristige Ziele für die nachhaltige Beschaffung und die ökologische Optimierung von Referenz­modellen für Baumaßnahmen.

Nachhaltiges Wirtschaften und dia­konisches Profil in Einklang zu bringen, braucht den Blick über den eigenen Teller­rand hinaus, daher ist der Austausch im Netzwerk so wichtig. Typischerweise lenkt das Netzwerk auch den Blick in den eigenen Teller hinein - und löst damit rascher als gedacht nachhaltige Strategien aus."

Kontakt:

SKutschus@udfm.de