Das Pflegestift Vellberg stellt sich vor

29. November 2019

Regionalleitung Jürgen Straßel übergibt Brot und Salz an Einrichtungsleiter Henry Bartz (li.)

Geschäftsführerin Caroline Glöckle überreicht Bürgermeisterin Ute Zoll ein Startguthaben für das Vellberger Bürgerforum

Im Wohlfühlbad duftet es nach Wald - Wandpaneele aus Zirbenholz verströmen diesen frischen Geruch

"Bestens in die Gemeinde eingeführt", sei das alte Pflegestift gewesen, führt Regionalleiter Jürgen Straßel an. Das gilt für die neu gebaute Pflegeeinrichtung in der Markgrafenallee gleichermaßen, denn zur Eröffnung ist jeder Stuhl besetzt, alle Stehplätze sind ausgeschöpft.

"Ein wunderschönes Haus" steht jetzt auf weniger Grundfläche, als der Altbau zuvor einnahm. Das Gebäude mit Erd- und Gartengeschoss ist unaufdringlich ins Gelände integriert und bietet 45 Bewohnerinnen und Bewohnern Einzelzimmer mit jeweils eigenem Bad. Insgesamt drei Wohnküchen und Aufenthaltsbereiche, ein beschützter Garten sowie freundliche Dienstzimmer und Nebenräume für die tägliche Arbeit machen das Haus komplett. Neu hinzugekommen ist eine Küche, die bis zu 300 Essen täglich frisch zubereiten kann.

Die Zusammenarbeit zwischen Generalunternehmer Glöckle aus Schweinfurt, der Kommune Vellberg und Dienste für Menschen als Altenhilfeträger war gut, das bestätigen die Beteiligten mit ihren Grußworten und Gesten: Bürgermeisterin Zoll überreicht einen übergroßen Kochlöffel, damit "nichts anbrennt und das Rühren dabei hilft, dass sich eine neue Gemeinschaft zusammenbraut". Geschäftsführerin Carolin Glöckle unterstützt das Vellberger Bürgerforum und die Netzwerkarbeit von Dienste für Menschen mit einer großzügigen Geldspende.

Pfarrer Adler freut sich, dass nun die vor zwei Jahren im letzten Sommergottesdienst begonnene Geschichte vom "Umzug ins Unbekannte" weiter erzählt werden kann. Denn am nächsten Tag ziehen 18 Bewohnerinnen und Bewohner ins neue Pflegestift ein, die hier schon einmal Menschen, Nähe, Lebensfreude erfahren haben.

Vielen Dank an alle Baubeteiligten, Umzugshelfer, Angehörigen, Bewohnerinnen und Bewohner und DfM-Mitarbeitenden für ihr Engagement!