Dank ernten zum Erntedank

05. Oktober 2019

Aus "Ernte-Dank" wird "Dank ernten". Oder vielleicht, was man sonst noch ernten kann: Lob, Anerkennung, Applaus, ... Und wer soll das ernten können?

  • Da sind die Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung, Technik und Hauswirtschaft, Verwaltung. Da sind die Bewohnerinnen und Bewohner, die Kundinnen und Kunden, die Angehörigen. Die Mitarbeitenden in den Arztpraxen, die Handwerker und viele mehr.
  • Die Menschen die zu uns in die Einrichtungen kommen und sich ehrenamtlich einbringen, die Menschen, die gemeinsam mit uns in Netzwerken tätig sind, denen Dank und Zuspruch gut tun.

Dank ernten für: das Vertrauen, die Feste, den Besuch, die Musik, das Trösten, das Schweigen, das Aushalten, das Lachen, die Kritik, das Versöhnen, das Essen kochen und austeilen, die Beratung, die tägliche Pflege und Begleitung.

Dem Nächsten danken heißt Gott danken

"Alle guten Gaben, alles was wir haben, kommt oh Gott von Dir - wir danken dir dafür." Im Erkennen und Benennen der guten Gaben unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken wir Gott. Wer glaubt, dass wir Gottes Geschöpfe sind, dankt zugleich Gott, wenn er seinen Nächsten dankt. Denn – das gilt es immer wieder zu erinnern – wir sind schließlich nach seinem Ebenbild geschaffen.

Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt.