Risiko Übergriffe - Deeskalationsmanagement kann helfen

04. November 2016

Das 14. Führungskolleg für Wohnbereichsleitungen bei Dienste für Menschen widmete sich dem Thema Übergriffe. Mit der Frage "Würde, Individualität, Selbstbestimmung, Lebensfreude - was verstehen wir darunter?", eröffnet Geschäftsführerin Gisela Rehfeld diesen Fortbildungstag. Die Erläuterungen zeigen auf, dass die Sichtweise zur Beantwortung sehr wichtig ist. "Mitarbeitende können sich auf unser Leitbild stützen," betont die DfM-Geschäftsführerin. Dr. Heike Kagan, Zentrale Dienste Stuttgart, bestätigt das aus rechtlicher Sicht. "Das Pflegekonzept nach Orem und unser Leitbild konkretisieren die arbeitsrechtlichen Pflichten der Pflegenden." 

"Deeskalation kann man lernen und professionell managen, " betont Uwe Pester von ProDeMA und wirbt dafür, sich dem Thema Übergriffe konzeptionell zuzuwenden. Der Deeskalationstrainer und Ausbilder begründet die Ansätze ausführlich und gibt praxistaugliche Impulse für den Pflegealltag. Ein Erfahrungsaustausch unter den teilnehmenden Führungskräften belegt, dass das Erkennen von Zusammenhängen ganz entscheidend für die Einordnung von Aggressionen ist und strukturiert aufgearbeitet werden kann.