Alles bleibt anders - Frühjahrsklausur 2018

13. April 2018

Insgesamt 10 X-Faktoren definieren die Führungskräfte - die Robotik ist einer davon

Aus der Unternehmenspraxis berichten Thomas Katzenmayer für die Evangelische Bank, Claus-Peter Praeg für das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und DfM-Geschäftsführer Peter Stoll

"Alles bleibt anders - von der Kunst die Zukunft zu erkennen" lautet das Motto der DfM-Frühjahrsklausur 2018. Klausurtagung bei Dienste für Menschen heißt: Die 70 DfM-Führungskräfte - Pflegedienstleitungen, Hauswirtschafts- und Einrichtungsleitungen, Regional- und Geschäftsleitung - treffen für ein bis zwei Tage zusammen und arbeiten an einem Zukunftsthema.

Das Wort "anders" ist in diesem Frühjahr nicht nur im Titel der Klausur, anders ist auch, dass das Zukunftsthema nicht näher beschrieben und festgelegt ist. Die Klausurteilnehmer werden dazu aufgefordert, in einem ersten Schritt herauszufinden, welche Themen die Zukunft bestimmen. Es kommen die so genannten "X-Faktoren" zutage. Dass die "Wertschätzung für die Pflege" überproportional zunehmen könnte, ist solcher X-Faktor. Am Ende mehrerer Arbeitsphasen stehen viele Antworten auf die Frage "Wie kann ein Zukunftsradar bei DfM aussehen?" bereit.

"Es geht immer um das, was man heute schon weiß und um das, was man noch nicht weiß", bestätigt Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB) in einer abschließenden Podiumsrunde. Claus-Peter Praeg vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft betont, dass die Dinge, die heute schon gedacht sind "in drei Jahren erwartet werden können und nicht erst in fünf oder zehn Jahren." DfM-Geschäftsführer Peter Stoll ermuntert die Führungskräfte "nicht gleich nach dem Regenschirm" zu suchen, sondern an die Frage zu denken, "wie man erkennt, dass ein Gewitter kommt."